Skateboard Wheels: Was sollte man beachten?

DC

Skateboard Wheels

Skateboard Wheels sind neben Deck und Achsen ein essenzieller Teil des Skateboards, ganz klar – ohne Wheels wird man nicht weit kommen! Wheels erlauben dem Skateboard zu rollen und je nach Größe und Härte bestimmen Wheels auch, auf welchen Untergrund euer Skateboard am besten performen wird. Üblicherweise werden Skateboard-Wheels aus Polyurethane hergestellt und sind nicht nur in verschiedenen Farben, sondern auch in unterschiedlichen Größen und Härten erhältlich.

 

Größe der Wheels

Die Größe der Rolle wird von ihrem Durchmesser bestimmt – stellt euch das einfach als Gesamtbreite des Wheels vor. Der Durchmesser wird übrigens in Millimeter (mm) angegeben. Ganz einfach: Je kleiner der angegebene Durchmesser in mm ist, desto kleiner werden die Rollen. Die Spannbreite der hergestellten ­Wheels beginnt mit ca. 50 mm und endet mittlerweile bei über 70 mm, jedoch kommen ganz große ­Wheels eher beim ­Longboarden zum Einsatz als beim Skateboarden. Die Größe bestimmt auch das ideale Einsatzgebiet der ­Wheels, denn der Durchmesser der ­Wheels bestimmt, wie schnell sich das Skateboard beschleunigen lässt, wie wendig es ist und welche Höchstgeschwindigkeit du mit deinem Skateboard erreichen kannst.

Skateboard Wheels Diameter

(Quelle: Warehouseskatboarding)

 

Im Grunde könnt ihr euch an folgenden Grundsatz halten: Kleinere Rollen sind wendig und beschleunigen leicht. Größere Rollen sind träge (dafür stabil) und erreichen eine höhere Endgeschwindigkeit als kleine Wheels.

Streetskater, die gerne technische Tricks machen und sich in Skateparks zuhause fühlen, verwenden kleinere Wheels. Transitionskater, die sich gerne in der Miniramp aufhalten, verwenden mittelgroße Wheels und wer fette McTwists in 5m hohen Vert Ramp macht, der braucht unbedingt große Rollen.

Wie ihr bereits wisst, wird das optimale Einsatzgebiet eures Skateboards auch die Höhe euerer Achse bestimmt und daher sollte die Größe euerer Wheels unbedingt mit eurem Achsen zusammenpassen. Skateboard Achsen findet ihr hier!

  • Streetskater mit Low Trucks:

    Ihr braucht unbedingt kleine Rollen mit einem Durchmesser von maximal 52 mm. Normalerweise liegt man mit einem Durchmesser von ca. 50 mm genau richtig.

  • Bowl- und Minirampskater mit Mid Trucks:

    Euch würde ich eine Rollengröße von maximal 56 mm empfehlen. Wahrscheinlich sogar etwas kleiner (ca. 54 mm, 55 mm).

  • Vert Skater und Halfpipespezialisten mit High Trucks:

    Ihr braucht auf jeden Fall große Wheels, die euch zusätzliche Stabilität verleihen. Ihr werdet wahrscheinlich so etwas um die 58 mm benötigen. Wheels mit einem Durchmesser von über 60 mm sind aber auch für eure High Trucks zu groß, also Finger weg von den Longboard-Rollen.

Kleine Info am Rande: Sind die Rollen zu groß für die jeweilige Achse, dann bekommt man es mit Wheelbites zu tun. Man spricht vom Wheelbite, wenn der Wheel beim Fahren von Kurven oder beim Landen von Tricks mit dem Deck in Kontakt kommt. Im schlimmsten Fall sorgt die bei Kontakt entstehende Reibung für ein abruptes Stoppen der Wheels, was meistens von einem üblen Slam gefolgt wird. Also unbedingt auf die richtige Größe der Wheels achten und solltet ihr wirklich mal einen etwas zu großen Wheel gekauft bzw. geschenkt bekommen haben, dann könnt ihr euch immer noch ein Riser Pad zulegen. Ein Riser Pad besteht aus Hartgummi und ist in verschiedenen Härten und Höhen erhältlich. Das Riser Pad wird zwischen Achse und Deck gelegt und erhöht somit den Abstand zwischen Wheels und Deck. Riser Pads und sonstiges Skateboard-Zubehör findet ihr übrigens hier!

 

Härte der Wheels

Neben der Größenangabe (Durchmesser in mm) muss man sich beim Kauf von Skateboard-Wheels noch mit einer weiteren Maßeinheit auseinandersetzten – dem Härtegrad der Wheels. Die meisten Hersteller verwenden bei der Angabe des Härtegrades die sogenannte A-Skala. Desto höher die angegebene Nummer, desto härter ist der Wheel. Der härteste Wheel auf der A-Skala hat übrigens einen Härtegrad von 100.

Skateboard Wheel Durometer

(Quelle: Warehouseskateboarding)

 

Im Normalfall könnt ihr euch an Folgendes halten: Härtere Wheels sind schneller, weichere Wheels bieten dafür mehr Grip. Wer sein Skateboard zum Rumcruisen verwendet und ab und zu mal in einen Pool ­dropt, der sollte eher zu weicheren Wheels greifen. Wer jeden Tag ­Street skatet, der wird eher zu etwas härteren Wheels greifen. Meistens findet ihr genaue Angaben zum ­idealen Einsatzgebiets der Wheels auf deren Verpackung und zur Not könnt ihr immer noch im Shop nachfragen. Checkt auch mal unseren Onlineshop aus, hier findet ihr Decks, Achsen, Griptapes, Kugellager und jede Menge sonstiges Skateboard-Zubehör.

Bis zum nächsten Mal und viel Spass beim Rollen!

 

 

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